Der Maisinger See

Naturschutzgebiet
Maisinger See


  Die Vögel am See

Vom Seehof aus kann man weit entfernt mit gutem Spektiv Vögel beobachten und zählen. Weit draußen auf dem Wasser schlafen die Zugvögel, wo sie vor dem Fuchs sicher sind. Nur mit bester Optik lassen sich die Arten bestimmen. Dann aber können sie überraschend viel beobachten. Der Brachvogel ist verschwunden, doch die Bekassine gibt es noch. Weihen streichen umher und brüten vielleicht sogar. 

Vögel, die Sie am Maisinger See beobachten können:
  Taucher, Dommeln, ReiherEntenWeitere WasservögelGreifvögel,
  Lachmöwen, Seeschwalben, Würger

 Mehr zu den Wasservogelzahlen am See erfahren Sie hier.

 Geographie/ Geschichte

Der See liegt 635 m ü.d.M. und ist nur 6 km entfernt von seinem großen Bruder, dem Starnberger See, für Vögel nur einige Flugminuten. Er hat eine max. Länge von 1,6 km und eine max. Tiefe von 2 m.
Der Maisinger See wurde im 17. Jahrhundert von Mönchen als Fischteich angelegt, und das ist er auch heute noch. Jeweils im Oktober wird das Wasser abgelassen, und die Karpfen und Schleie werden abgefischt. Dabei wollen auch die Kormorane ihren Anteil.
 


Kormorane

  Botanik

Die Streuwiesen am Moor-Rand sind zugewachsen, damit überwucherten auch viele Orchideen. Der Waldanflug ist keine Gefahr für das Moor, denn bleistiftstarke Bäumchen sind 30, 60 oder 90 Jahre alt. Nur wo Bäume mineralischen Grund erreichen wachsen sie höher. Die Struktur des tückischen Moores ist sicherer als alle Verbotsschilder. Von der Moorseite ist das Naturschutzgebiet nicht betretbar und geht in abgrundtiefe tödliche Schwingmoore über. Wer hier versinkt, kommt nie zurück. Damit haben die Vögel dort ihre Ruhe. 

50 Jahre Naturbeobachtung am Maisinger See (mehr)

Text und Bilder: W.A. Bajohr