Die Vogelwelt am Starnberger See

In den Wintermonaten halten sich am Starnberger See bis zu 25.000 Wasservögel auf. Neben den Blesshühnern sind das vor allem Reiher-, Tafel-, Stock- und Kolbenente. Die meisten dieser Enten (und Taucher) brüten in Skandinavien und überwintern am Starnberger See. 
Der See ist deshalb als Rast- und Überwinterungsgebiet für Wasservögel von internationaler Bedeutung.

Gründe für diese überragende Bedeutung sind u.a.

  • Der See friert im Durchschnitt nur alle 10 Jahre zu

  • Er hat eine große Sichttiefe (bis zu 14 m), d.h. er bietet gute Sichtbedingungen für tauchende Vögel, vor allem für seltene und bedrohte fischfressende Arten

  • Er bietet ein gutes Nahrungsangebot für Wasservögel, er ist reich an Fischen, Muscheln und z.B. Armleuchteralgen

  Wintergäste am Starnberger See (wenn Sie ein Bild anklicken, bekommen Sie Zusatzinformation)

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 Höckerschwan

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Graugans 

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Kanadagans

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Pfeifente

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Krickente

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 Stockentenpaar

 

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Kolbenente
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Tafelente
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Reiherente
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Schellenten-Tritt
  Seltene Wintergäste und Brutvögel 

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 Sterntaucher

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Zwergtaucher

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Schwarzhals-
taucher 

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Rostgans

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Flußseeschwalbe 
Fotos W.A. Bajohr  
Starnberger See, Ammersee und Chiemsee sind als Winterquartier für Wat- und Wasservögel, sowie als Rast- und Mauserplatz im Vogelzuggeschehen von herausragender Bedeutung. Durch Nutzungen verschiedener Art werden die Vögel jedoch empfindlich gestört. Deshalb sollen Ruhezonen für die Wasservögel durch eine freiwillige Vereinbarung gesichert werden.
 
  Schilfsterben am Starnberger See?

 

Der See existiert seit 15.000 Jahren, und Schilf fressende Wasservögel hat es dort schon immer gegeben ohne dass jemand auf die Idee gekommen wäre, sie zum Blitzableiter zu machen. Das wäre auch gar nicht gegangen, denn damals gab es dort noch keine Menschen und damit auch keine Blitzableiter. Dennoch sind viele Tiere oberhalb und unterhalb der Wasserlinie auf dieses Schilf angewiesen, und das Problem ist ernst. Wenn es nicht gelingt das naturschützerische Trauerspiel zu beenden, wenn die momentane Entwicklung nicht aufgehalten (mehr)

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