Wald: Kobolde im Haselbusch. Nachts turnt die zierliche Haselmaus am Waldrand
von Wolfgang Alexander Bajohr

Ein Waldrand als Hecke
Am Waldrand ist es warm und freundlich, auch voller Leben, wenn die Strahlen der Frühlingssonne sie alle wach geküsst haben, die dort leben. Im zeitigen Lenz schmückt sich schon der Haselstrauch mit gelben Troddeln, und die Kornelkirsche behängt sich mit gelb blühenden Flocken. Darunter läuten Anemonen und Märzenbecher, blühen blaue Leberblümchen neben violettem Lerchensporn, strahlen gelb Huflattich und Himmelschlüssel.

Da duftet der Seidelbast, verführt der Aronstab und leuchten blaue Glockenblumen. Bald duftet Holunder unter seiner Blütenlast, heiter und prächtig blüht der schlichte Schlehbusch, Weidenkätzchen sind von Bienen und Hummeln umsummt. Rosige Heckenrosen umschlingen den uralten Weißdorn. In reichlicher Pracht strahlen Wildbirne und die dicken alten Wildkirschbäume. Auf einmal sind auch all die Sänger wieder da. Der Frühling bricht sich in einer einzigen Nacht Bahn, schickt die Bergfinken heim und der Waldkauz schreit die Nachricht mit seiner Liebessehnsucht in den stillen nächtlichen Wald hinaus. Die Kleiber rufen „Djüieht, djüieht", Goldhähnchen wispern in den Fichtenwipfeln, und die Amsel beginnt ihr Lied auf der Aspenspitze zu flöten, bald verstärkt vom „Philipp-philipp” der zeitig zurückgekehrten Singdrossel. Die Glöckchen der Kohlmeisen läuten den Frühling ein und der Buntspecht schlägt einen wüsten Krach, damit der Lenz jetzt werde wach, und dann haut er einen Trommelwirbel nach dem anderen. Ein Bussard kreist jauchzend im endlosen Blau des Himmels. Der Eichkater jagt seiner Allerliebsten in den großen Eichen nach von Ast zu Ast. Im Dürrlaub rascheln Rötelmaus und Gelbhalsmäuse, und die Feldspitzmaus zwitschert. Seit die Bienen um die gelben Kätzchen summen, orgelt flötend in den Büschen die Gartengrasmücke, und es jubiliert das Schwarzplattl, die Mönchsgrasmücke. Fröhlich schmettert der Zaunkönig und der Zilpzalp ruft eintönig seinen Namen. Der Buchfink fragt seine  Frau nach Würzgebier. In den Blütendolden der Traubenkirschen sucht die Blaumeise nach winzigen Blattläusen. Auf den Brombeerranken im Himbeerdickicht übt die Goldammer ihr eintöniges Lied. Die Stare quietschen und schnalzen und machen den Gesang von allen anderen nach. Die bunten Häher rätschen, und die Rabenkrähe sitzt schon zeitig auf den Eiern, weil ihr Nest ja bald schon von Turmfalk oder Eule gebraucht wird. C-Falter,  Frühlingslandkärtchen und Kleiner Fuchs wärmen sich auf dem Weg und tanken Sonne auf.

Nicht viele Waldränder gibt es mehr, die so voller Leben sind: Leben in vielen Etagen, ein vielstufiger Heckenaufbau vor dem Waldrand, so wie es ihn eigentlich überall geben sollte. Wenn dann die Sonne sinkt, und am Himmel die letzten Strahlen die Wolken und Konturen des Waldes gegenüber aufglühen lassen, dann hüpfen die Hasen heraus ins Feld, Reineke Rotvoss schnürt zur Jagd hinaus und der  Steinmarder revidiert die Gräben. Dann kommt der Dachs um Regenwürmer  zu suchen, die Rehe treten vorsichtig sichernd aus zur Äsung auf der Wiese, und es wird still. Nur ein Vogel zwitschert noch, das Vögelchen des Jahres 1992 mit der roten Kehle lässt sein Silberlied dahin perlen. Drinnen im Wald stöhnt die Waldohreule. Das ist alles. Es ist still geworden, denn der Tagesrythmus aller grünen Pflanzen und auch der vieler Tiere, macht eine Wende. Die Nacht bricht an, viel stiller als der Tag und doch voller Leben.

Haselmäuse sind aus dem Winterschlaf erwacht.
Wärme und das Licht als Zeitgeber legen Beginn und Ende der Aktivitäten vieler Tiere fest, auch in der Nacht. Der Frühling hat schon die Haselmaus vom Winterschlaf erweckt, und nun weckt sie die Nacht. Sie kommen erst bei voller Dunkelheit heraus. Bezau-bernde zierliche Tierlein sind es, diese Bilche, elegant und mit großen schwarzen Knopfaugen. Das  Netteste, das man sich vorstellen kann. Sie ist nicht größer als eine Hausmaus und doch keine Maus, sondern ein Bilch, ein Schläfer, obwohl sie Haselmaus heißt. Ein Bilch ist also ein Winterschläfer, den fast keiner kennt, weil er alleine in stockfinsterer Nacht bei seinen

Ausflügen unterwegs ist und durch die Zweige der Hecken und durch die Randbäume turnt. Die Zeitspanne zwischen dem Untergang der Sonne und dem danach folgenden Verlassen des Nestes und dem Wieder einschliefen lange vor Sonnenaufgang wird zwar mit fortschreitendem Jahr immer größer, bleibt aber immer weiter hinter der länger werdenden Nacht zurück. Je wärmer das Wetter ist, desto kürzer ist auch ihre Aktivitätszeit, aber sie werden lebhafter.

Der winzige Kobold, der da durch die blühenden Zweige turnt, ist wunderschön. Die Tierlein sind nur 6-9 cm lang und haben ein buschiges Schwänzchen mit 5-7 cm Länge. Die Haselmaus ist eines der niedlichsten, anmutigsten und behändesten Geschöpfe unter allen Nagetieren der  Welt. Zierlich an Gestalt, mit großen schwarzen Knopfaugen und mit einer Sanftheit des Wesens, dass sie niemals beißt. Auch das wildlebende Tier ist so vertraut, dass man es zahm nennen könnte, so lange es nicht erschrickt und dann herab springt oder sich, von Ast zu Ast springend, davon schwingt in die Dunkelheit. Das geht stets so schnell, dass auch geübte Augen keine Chance haben ihr zu folgen. Ihr feiner, sammetweicher Pelz ist gelblichrot und liegt dicht an, bis auf den zarten Flaum, der einem Heiligschein gleichend, wie eine Aura das Bild des Tierleins nach außen überstrahlt, ein Kranz aus zarten Grannenhaaren. Am Bauch ist sie etwas heller, an Brust und Kehle weiß. Die runden Öhrchen verbergen sich halb im Pelz, der vor ihnen und um die Augen herum hellrötlich ist. Die zierlichen Pfötchen sind rosa und mit zarten weißen Haaren bedeckt. Die Krallen sind spitze Spikes, vor allem aber sind diese Pfötchen so geschickt im Greifen, wie man es sonst nur von Affenarten kennt. Und ihre Kletterkünste sind nicht minder geschickt, ja fast perfekter als die von Affen.Doch sie sind keine Exoten, sondern typisch einheimische mitteleuropäische Nagetiere. Nach Norden reicht ihr Verbreitungsgebiet nicht über England und Schweden hinaus, es reicht auch nicht südlicher als bis in die Toskana oder Griechenland, nicht östlicher als bis zu den Karpaten in Siebenbürgen. In ihren Lebensräumen allerdings gefallen ihnen die wärmeren südlichen besser als kalte Gegenden, und so steigen sie auch im Gebirge nicht höher hinauf als bis auf 2000 m, und auch das nur, wenn es Laubwald gibt, oder wenigstens nahrungsreiche Feldgehölze, Gebüsch und Hecken. Mit eben der

Vernichtung dieser Lebensräume, mit jeder Rodung oder dem Ausholzen der Strauchschicht in den Wäldern, ist ganz stumm und leise rundum auch die Haselmaus ausgerottet worden, ohne dass irgendjemand es bemerkt hätte, denn man sieht sie ja nicht in der Nacht. Denn bei Tage verbirgt sie sich in ihrem Kugelnest, das irgendwo dort hängt, wo die Sträucher am dichtesten sind, in 1-2 m Höhe oder in einer Baumhöhle, vielleicht auch in einem Vogelkasten. Von dort geht sie in der Nacht auf Beutezug aus.

Ein Allesfresser wie der Bär
Mal krispelt sie im Weißdorn und nascht von seinen Mehlbeeren. Sie mampft die Knospen und Blüten der Wildkirschen, später leise schmatzend die roten saueren Früchte, nagt die milchreifen grünen Haselnüsse und grüne Eicheln, auch alle anderen fressbaren Sämereien, Brombeeren und Himbeeren, die schwellenden Knospen, Ahornblüten und die Beeren der Ebereschen. Das rosa Schnäuzchen ist dicht bepelzt und das Näschen orientiert sich schnüffelnd. Als Nachtkobold hilft ihm ein Kranz von überlangen Tasthaaren bei der Orientierung. Ehe sie abstürzen, oder wenn vier Pfoten immer noch zu wenig sind, dann hilft als begehrte fünfte Hand und Sicherheitsgurt das Schwänzchen, mit dem sie sich notfalls einhängen kann.

So klettert das Haselmäuschen über die Flechten auf den Zwetschgenbaum und verzehrt unterwegs eine kleine Motte, die sich dort ausgeruht hatte. Zierlich wie ein Eichhörnchen setzt sie sich auf die Hinterkeulen und hält artig eine grasgrüne Raupe in den Vorderpfötchen und mümmelt sie mit großem Appetit. Sie knuspert Käferchen und Schmetterlingspuppen, aber auch die erfrischend saueren Kornelkirschen und blaue Schlehenbällchen. Sie beißt dem vor Angst schnurrenden Eulenfalter das Genick durch und verzehrt mit Appetit eine dicke Spinne. Zu futtern gibt es im Sommer in Hülle und Fülle, und so ist der Sommer eine satte schöne Zeit. Im Herbst wird die Speisekammer dann noch üppiger, mit all den fetten Bucheckern, Eicheln und Nüssen. Solange die noch grün sind, fällt es ihr leicht sie aufzunagen. Erst wenn sie hart und braun sind, übersteigt das ihre Kräfte, so dass sie die Nüsse erst einmal einweicht in Wasser oder unter feuchtem Laub.

Nüsse ernten kann eine schwere Arbeit sein, wenn man so klein ist. Da hält sie sich denn nach Art der Affen mit den Hinterbeinen fest und hängt frei kopfunter, um mit den Händen nach der Nuss zu angeln und sie mit den Zähnen abzuknipsen. Der Schwanz ist dabei ein willkommener Sicherheitsgurt. Hat sie ihre Beute erst, rennt sie damit auch an dünnen Zweiglein auf und ab oder huscht springend durch die Büsche. Ohne Sicherheitsnetz hüpft sie auch hoch im Baum von Ast zu Ast ohne je bei ihrem

Artistensprung danebenzugreifen oder abzustürzen. Das kann zuweilen doch geschehen, wohl auch mit Absicht, wenn sie einem verfolgenden Feind entfliehen will. Das mag der Baummarder sein, Schlohwittchen das Wiesel oder auch ein Iltis. Die bekrallen Händchen greifen mit dem Daumen um den Zweig herum, und die Füße sind nicht minder geschickt als die Händchen oder der darüber gehängte Schwanz, der allerdings kein Greifschwanz ist wie bei der Zwergmaus. Den  Schwanz stellt sie sogleich quer, wenn sie doch einmal abstürzt, gelingt es ihr sich zu retten. Der Name Haselmaus ist eigentlich nicht richtig. Zunächst einmal ist sie  keine Maus, sondern ein Schläfer. Sie lebt und baut zwar gerne in Haselsträuchern, aber deren Früchte sind längst nicht alleine ihr Futter. Viel mehr sind es die süßesten Früchte des Waldes zusammen mit allem was fressbar ist, wie Raupen und Insekten und allerlei Kleintiere und deren Larven. Da gleichen sie ihren Verwandten, den dicken und vollgefressenen Siebenschläfern, die auch eher Mischkost als Pflanzennahrung lieben. Sie nehmen alles dankbar an, was die Natur zu bieten hat. Ganz selten nur, fast immer wenn sie frustriert ist, kurz bevor sie sich mit flüchtendem Absprung rettet, hört man sie sausend und zirpend fliehen und schimpfen.

Einzug in die Liebeslaube
Jede Einzelne von ihnen baut sich ein Nest, aber sie beziehen es auch zu zweit. Das Nest kann in eine Höhle eingebaut werden, aber auch in einen Vogelkasten. Es kann auch in den Himbeerstauden frei einen Meter über dem Boden hängen oder zwei Meter hoch in einem Haselstrauch. Sie flechten es geschickt aus Gras und Zweigen, Blättern, Moos und Würzelchen, und sie polstern es gemütlich und kuschelig warm mit Haaren  nd Federn aus. Besonders das frei hängende Nest ist Sommerlaube und Kinderwiege zugleich. Aber mit dem Nachwuchs haben sie es nicht eilig. Sie lassen sich Zeit, bis der schlotternde Anzug wieder passt und sie sich im Schlaraffenland rund und voll gefressen haben.

Erst im Juli ist die Hochzeit, und nach 26 Tagen Tragezeit wirft das Weibchen 3-4 blinde nackte Junge und säugt sie danach 4 Wochen lang. Auch dann noch, wenn sie am Ende schon zu groß für Babynahrung scheinen und bereits selber an den Früchten naschen, werden sie noch versorgt und in das Leben eingeführt. Aber schon krabbeln sie bei den Ausflügen im Obergeschoß hinterher, eins, zwei, drei oder vier ganz süße kleine Nachtgespensterchen mit Mutter Kobold vorneweg. Da sitzen sie dann alle auf einem Rindenknorren, und Mutter Kobold schleckt ein Gespensterchen nach dem anderen ab, bis sie genauso schmuck und glatt aussehen wie die niedliche Mutter, nur sind sie noch viel viel niedlicher und netter. Die Mama zeigt ihnen, was man fressen kann, weist ihnen hier eine Frucht, dort eine Raupe, eine Knospe oder eine Nuss. Da sie aber beim Ernten der Nüsse noch nicht so geschickt sind und die Nüsse oft an langen dünn herabhängenden Zweiglein sitzen, hilft sie ihnen dabei. Nur nachts ist die Familie unterwegs, so dass man sie allenfalls bei Mondlicht beobachten kann. Ohne den Schein einer starken Taschenlampe geht da gar nichts. Das 20 Watt Halogenlicht, das ich zum Scharfstellen brauche, gefällt der Haselmaus gar nicht recht, obwohl sie im Licht, wie manche andere Tierart auch,

nachtzahm ist. Doch auch auf den sehr  kurz und sehr hell auf-flammenden Elektronenblitz reagiert sie stets schreckhaft. Wenn sie zu sehr erschrickt, dann lässt sie sich wohl auch herabfallen oder schnippt springend über die Zweige in der Finsternis davon. Sie verschwindet ganz oder sucht dann Schutz im Nest. Ab Mitte Oktober verziehen sie sich in die Schlupfwinkel, und schon vorher werden ihre Ausflugsphasen langsam immer kürzer. Einzelne schlafen in den Bruthöhlen und Nistkästen.

Die Mehrzahl aber wohl im frostfreien Bereich bis zu einem Meter tief unter der Erde in einer dick gepolsterten Kammer. Weil man in den Nistkästen mit schlafenden Haselmäusen fast immer auch Nussschalen gefunden hat, wird angenommen, dass sie die als Wintervorrat eingetragen hatten und verzehren, wenn sie zwischendrin einmal erwachen, um Urin abzusetzen. Die Nüsse können aber auch schon im Herbst geknackt worden sein. Der Winterschlaf ist bei der Haselmaus noch nicht sehr gut erforscht. Je nach der Milde und Strenge oder Länge und Kürze eines Winters durchschlafen sie ihre 6-7 Monate, genauso wie die dicken grauen Verwandten, die Siebenschläfer. Von diesen brummigen und grantigen Gesellen aber unterscheidet sich ihr Wesen durch vertrauliche Liebenswürdigkeit. Vielleicht sind sie aber auch nur ein wenig dümmer als der lausbübisch freche Siebenschläfer, der immer zu Lärm und Streichen aufgelegt ist.

Wenn die schöne und warme Frühlingssonne die Waldrandhecke wieder angewärmt hat, erwachen sie alle zu neuem Leben. Wie das Erwachen vor sich geht, habe ich unfreiwillig miterlebt. Sturm oder böse Buben hatten einen Nistkasten mit einer schlafenden Haselmaus herabgeworfen und des Nachbars Sohn brachte mir das schlafende Wundertier. Dem aber hatte die Erschütterung wohl schon gereicht, um die Aufwach-Phase einzuleiten, denn sie war schon halb aufgerollt und piepte trillernd im Schlaf und der Atem ging schnell. Normal schlafen sie ja als runde Kugel und sind nicht aufzuwecken. Dies Tier lag schon locker auf der Seite und ist auch rasch erwacht. Ein wenig schwankend noch und müde, aber immerhin wach. Bis sie richtig zu sich gekommen ist, hat noch eine Weile gedauert. Und weil draußen der Aprilschnee stöberte, haben wir sie noch einige Tage über die Runden bringen müssen. Der Appetit ist langsam erst gekommen, und auffällig war, dass sie Haselnüsse gar nicht öffnen konnte und erst einen Tag im Trinknapf eingeweicht hat, damit sie weich und beißbar werden. Gerochen hat sie gar nicht, ganz im Gegensatz zu echten Mäusen. In den Büchern stand etwas von einem bisamähnlichen Geruch, aber für den war meine Nase wohl zu primitiv, um ihn überhaupt riechen zu können. Sie hat sich gleich berühren und streicheln lassen. Darum wohl hat man in England früher die Haselmaus auch in Käfigen gehalten, so wie hierzulande die Kanarienvögel.

Ist die Schlafzeit erst einmal vorbei, schlottert das nicht ausgefüllte Fell um den Leib, wie ein zu weit gewordener Anzug. Genauso wie bei den Siebenschläfern und den Alpenmurmeltieren nach deren Winterschlaf. Wenn die Sonne versinkt und den Haselstrauch nicht mehr bescheint, wenn die Nacht anbricht, dann ist die Haselmaus am Waldrand wieder unterwegs. Da sitzt sie dann in den Zweigen festgeklammert und an ihrer Spitze zwischen die neuen grünen Blättchen gekauert, schaut der kleine Nachtkobold mit den schwarzen Kulleraugen in der finsteren Nacht, und sein buschiges Schwänzchen hängt herab. Die Haselmaus ist eines der anmutigsten und zauberhaftesten Geschöpfe der Heimat. Sie frisst niemand etwas weg und ist doch gefährdet. Nur wenn es gelingt, alle Waldränder wieder mehrstufig mit Hecken aufzubauen, und wenn  Äcker und Wiesen wieder mit artenreichen Hecken umfriedet werden, dann kann sie überleben.