Greifvögel

Mäusebussard - Himmelhochkreisen sie
Wo die  Wolken sich treffen, hoch oben dahin treiben im azurblauen Himmel, kreist ein dunkler Vogel. Die breiten Schwingen hat er leicht nach oben angewinkelt. Ganz fern klingt sein heller Ruf herab. „hiääh, hiääh“ Mit diesem durchdringenden Ruf gleitet er ohne jeden Flügelschlag, scheinbar schwerelos getragen von den Aufwinden immer höher und höher hinauf, bis er den Augen in einer Wolke zu entschwinden scheint oder so klein auf unser Auge (
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Mäusebussard

Der Habicht - ein vitaler Krähen-Jäger 
Es ist noch gar nicht so lange her – jedenfalls habe ich es noch mit erlebt: Damals wurden endlich die „Raubvögel“ in Greifvögel verwandelt. Es war schon arrogant, dass man bis dahin jene jagenden Vögel, die eigentlich Kollegen von uns Jägern waren, überheblich zu den Räubern rechnete. Sie waren seit Erschaffen der Welt darauf angewiesen das zu fressen, was die Natur ihnen zugedacht hatte. Wir Menschen freilich hätten auch mit anderen Dingen (mehr)

Sperber haben Arbeitsteilung, sie unterscheiden sich in Größe und ihren Aufgaben - Förster und Vogelschützer hielten Sie lange Zeit für Schädlinge. Schon um die Jahrhundertwende hat Hermann Löns anschaulich die Jagd der Sperber und deren „Untaten“ beschrieben. Es war die Zeit der Taubenstößer und Hühnerhabichte, die wir heute oft belächeln. Der Sperber ist unser „kleinster Habicht“. Doch nur der Sperber lebte und jagte unter den Augen der (mehr)


Sperber

Schwarzmilan - Segler im Aufwind
„Der Flug des Milans ist unbeschreiblich schön. Und es bedarf kaum eines anderen Beweises seiner Harmlosigkeit, als dass die Vögel alle mit ihm in einem guten Verhältnis leben.“ – So schrieb schon Kronprinz Rudolf von Österreich, der seiner Zeit als hervorragender Vogelkenner weit voraus war. Haben sich doch Rot- und Schwarzmilan bevorzugt an Abfall gehalten (mehr)

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Schwarzmilane

Rotmilan - Elegante Flugspiele
W
enn der Frühling ins Land gekommen ist, blühen am Waldrand golden die Kätzchen und die Bienen summen darin. Sie haben goldgelbe Pollenhöschen und  tummelten sich auch im gelb leuchtenden Huflattich. Ein Duft von Veilchen liegt in der lauen Vorfrühlingsluft. Doch noch ist der Buchenwald kahl. Über den Kronen der himmelhohen Bäume aber segelt ein großer Vogel, der sehr früh aus dem Winterquartier zurückkommt. Er ist rotbraun und schwarz mit weiß (mehr)

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Rotmilan

Baumfalken – Ritter der Lüfte
Alle Falken sind Luft und Himmelsjäger. Der rasanteste unter Ihnen ist aber der zierliche Baumfalke,
der nicht größer ist als ein Turmfalke.  Aber er ist der Meisterjäger der Flugakrobaten, der selbst die flinke Schwalbe und den schnellen Mauersegler aus der Luft heraus fängt. Eines hat er mit allen Falkenartigen gemeinsam, dass er kein eigenes Nest baut, sondern als Nachmieter in Krähen- und Elsternester einzieht, und sie als Kinderstube annektiert. Zwar ist er Mitglied der großen Falkenfamilie, doch (mehr)

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Baumfalke 

Rüttelfalken als Gast, Turmfalke brütet auf der Terrasse
Mit rasantem Wirbel seiner flach schlagenden schmalen Schwingen steht ein Turmfalke rüttelnd in der Luft. Er späht hinab, verändert seine Position um einige Meter und mustert erneut ein anderes Stück des unter ihm liegenden Ackers. Kurz vor dem Sturzflug und Zugriff nach der Maus fächert er die Schwanzfedern und stellt die Flügel steil, um den rasanten Sturz auf den Boden rechtzeitig abzubremsen. Weil dieser Greifvogel so überwiegend von Mäusen lebt (mehr)

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Turmfalke