Wald: Der Buntspecht, Vogel des Jahres 1997 -
 Wo Zimmerleute den Ton angeben. Waldlücken und dürre Bäume sind für den Buntspecht lebenswichtig

 von Wolfgang Alexander Bajohr

Nicht das leise Schellen der Schneeglöckchen ist es, was den Frühling weckt, auch nicht der Kröten heller Glockenruf oder das kräftige Läuten der Kohlmeisen. Nicht das Schmettern der Buchfinken oder das melodische Flötenlied der Amsel. Nein, die Trommler sind es, die im Vorfrühling des Waldes den Ton angeben. Schon im Januar schlagen sie an sonnigen Tagen einen wüsten Krach, damit der Frühling werde wach. Ohne ihr Klopfen und Hacken, ohne die erst leise und zaghaft beginnenden, dann immer heftiger anschwellenden Trommelwirbel, wäre ein Frühlingswald um vieles ärmer. Ganz glücklich bin ich, wenn der Trommler wieder den Ton angibt, denn dann wacht der Lenz auf. Er weckt das Meisenvolk auf und mahnt es zu singen. Er weckt die Hasel, Erlen, Weißbuchen und Birken, ihre Kätzchentroddeln hinauszuhängen und sich für den Frühling zu schmücken. Denn der Trommelwirbel des Waldzimmerers in der dicken Eiche ist es, der den Frühling erst richtig aufweckt.

 
  Buntspecht Weibchen

Neben ihrem scharfen Ruf "Kick", den sie zu einem rauen Schäckern aneinanderreihen, haben Buntspechte noch Laute, die das Instrument Baum als Resonanzboden nutzen und über einem dürren Aststumpf zum Knarren bringen. Jede Spechtart trommelt anders. Damit unterscheiden sie sich untereinander und von allen anderen Vögeln. Schon in grauer Vorzeit waren die Trommelwirbel im undurchdringlichen Urwald ein hervorragendes Nachrichtenmittel, das weit zu hören ist. Beim Buntspecht ist der Trommler der schnellste von allen Spechtarten, denn er bringt es leicht auf 10 - 15 Schläge in der Sekunde. Gerne nutzt er dafür auch Telefonmasten, Fernsehantennen und Blechschornsteine. Dann ist der Krach oft ganz erheblich. Ursprünglich mag die Morsesprache aus dem Hacken bei der Nahrungssuche entstanden sein, und sie ist aus der Signalwirkung des schwirrenden Klangkörpers der Hölzer ständig vollkommener geworden.


 
 Buntspecht Männchen

Der Große Buntspecht ist der häufigste unter all unseren Spechtarten. Fast jeder kennt ihn. Im Winter ist er ein Vogel am Fensterbrett, weil er nicht fortzieht. Im Sommer lebt er von Insekten und deren Larven, die er im Totholz der Bäume findet, ferner von fast allen Arten ölhaltiger Baumsamen. In seiner "Spechtschmiede" weiß er eingeklemmte Haselnüsse zu spalten und Zapfen zu öffnen, was ihn nur wenige Minuten Zeit kostet. Er schlägt leider auch Löcher in Vogelkästen, um Eier und Junge zu fressen. Im Winter streift er mit der Meisenschar, Kleibern und Goldhähnchen umher und profitiert von den vorwitzigen Kohlmeisen, die bei den Menschen immer einen Futterplatz auftreiben. Sie alle sind Strichvögel, die nur im kältesten Winter die raueren Waldlagen verlassen. Dann weichen sie auch aus meinem Garten, der auf 600 m Höhe liegt und verstreichen in mildere Lagen.


Buntspechte bewohnen flächendeckend ganz Europa. Über Sibirien hinweg reicht das Verbreitungsgebiet bis nach Kamtschatka und Japan, nahezu über die ganze nördliche Erdhälfte. Spechte gehören zu den ältesten Vogelarten der Welt. Der Fund einer Spechthöhle aus dem Eozän lässt vermuten, dass Specht-Verwandte bereits vor 50 Millionen Jahren existierten. Bei molekulargenetischen Untersuchungen kommen Forscher zu dem gleichen Ergebnis. So waren Spechte schon in grauer Vorzeit Quartiermacher für viele andere Vogelarten, die Höhlen brauchen und es doch nicht verstehen, sich selber eine zu zimmern. Sie gelten als die vollkommensten Vertreter ihrer Familie, weil sie nur am Stamm leben. Anders als Erdspechte fliegen sie nur ausnahmsweise oder zum Trinken auf den Boden herab. Sie hängen sich mit nadelspitzen Krallen an die Rinde und können in Spiralen baumauf, baumab am Stamm rundum hüpfen. Immer aber stützen sie sich mit den 8 cm langen spitzen Schwanzfedern gegen den Stamm ab. Beim Ringeln hacken sie kleine Löcher in die Rinde, um später den austretenden besonders zuckerhaltigen Saft zu trinken.


Winterfütterung mag umstritten sein, doch wer es versteht, die richtige Fütterungsform zu wählen, der kann beim Beobachten seiner Spechte viel Freude haben. Wir haben vor unser Wohnzimmerfenster auf die Terrasse einen Eichenstamm senkrecht aufgestellt und ein Astloch mit einem 30 mm Fräser tief ausgebohrt. Das füllen wir mit klein gemahlenen Erdnüssen. Für Spechte ist dieser ölige Nuss-Staub ein Leckerbissen, den sie mit ihrer langen Pinselzunge herausschlecken. Damit sie uns nicht Löcher in die Holzverkleidung und in den Dämmputz meines Hauses hacken, aber auch, um des Fotografierens willen, haben wir diese Lock- und Ablenkfütterung weit über die Notzeit hinaus verlängert. Wenn die Jungen Mai/Juni gefüttert werden, haben wir noch Mehlwürmer mit hineingesteckt. Da sitzen wir dann oft auf der Terrasse bei Kaffee und Kuchen und unsere Besucher staunen, dass sie auf 3 m Entfernung einen richtigen wilden Buntspecht beobachten können. Es ist auch ganz offensichtlich, dass die Jungen geschlüpft sind. Wir erkennen es daran, dass die Altspechte jetzt sammeln, weil sie füttern.


 
  Buntspecht füttert

 

Dem aufmerksamen Beobachter fällt dabei auf, dass Spechte nur sehr kleine Beute durch eine sehr enge Speiseröhre bringen und erheblich würgen müssen, wenn einzelne Stückchen zu groß sind. Wir sind glücklich, wenn sie nach der Brut auch noch die Jungen an die Lockfütterung mitbringen. Sie unterscheiden sich von den Eltern durch kürzere Schwänze, und ihr karminrotes Käppchen, das über den ganzen Kopf reicht. Bei Weibchen verliert sich das Rot am Kopf, sie bekommen schwarzweiße Köpfchen. Der Vater hat sein kleines rotes Käppi keck auf den Hinterkopf gerückt. Allen gemeinsam ist der scharlachrote Unterbauch am Bürzel. Wenn andere Vögel zur Revierabgrenzung singen, trommelt der Buntspecht, und er trommelt auch, wenn er einen Rivalen vertrieben hat.


Wie alle Spechte ist er unverträglich, ja aggressiv selbst gegenüber dem Ehepartner. Als rechter Pascha nascht erst er und lässt seine Frau warten. Wenn im Juni schon flügge Ästlinge an unsere Lockfütterung mitkommen, füttern die Alten noch, solange die Jungen betteln. Da hocken dann zuweilen gleichzeitig 4-5 Spechte. Doch die Jungen lernen auf diese Weise den nahrhaften Platz für kommendes Jahr kennen.
Ein Specht-Schnabel ist eine gefährliche Waffe, mit der Buntspechte bedenkenlos auf andere Vögel einschlagen. Ein Dompfaff hat das zu spüren bekommen. Seither fliegt der Gimpel mit einem Scheitel quer über den Bauch umher. Buntspechte drohen stets auch gegen Ihresgleichen, als wollten sie sagen: "Hier bin ich zu Hause! Mache dass Du wegkommst, sonst setzt es was!" Der Revierkampf entscheidet über ranghohe und rangniedere Spechte. Aber auch gegen diese hat ein Jungspecht keine Chance. Mit nachgeahmtem Pochen lässt sich der eifersüchtige Specht auch vom Menschen anlocken. Und für die Tierfotografie sind solche Reibereien günstig, weil keiner auf den Blitz und die Kamera achtet. Dann rasen zwei Spechte rasant im Gleitflug nacheinander durch die Lichtschranke.


Doch zur Balzzeit kann ein Trommler auch zwischen den Partnern die zärtliche Frage sein: "Wo bist Du?" Und die Antwort darauf ist der Trommler: "Hier bin ich, das hört man doch". Im Laufe des Frühlings werden es wahre Trommelorgien, und man merkt ihnen die Freude am Lärm und der Musik an, wenn sie in wahrhaftige Trommelekstasen verfallen. Naumann nennt ihn einen "kräftigen, munteren, gewandten, kecken und dabei schönen Vogel, dessen abstechende Farben ihn in ihrer bunten Abwechslung, auch aus der Ferne betrachtet, und im Flug zieren". Es sieht herrlich aus, wenn sich Buntspechte bei heiterem Wetter von Baum zu Baum jagen, im Sonnenschein schnell an den Ästen hinauflaufen oder wenn sie an den oberen Spitzen hoher Bäume auf einem dürren Zacken sitzen und sich sonnen. Dabei bringen sie vor Behagen ein sonderbares Schnurren hervor.


 


Sie sind fast immer in Bewegung, dabei sehr hurtig und für den Wald eine Belebung, weil sie gerade die düsteren Nadelwaldungen auf besondere Weise schmücken. Zuweilen werben mehrere Buntspechtmännchen um ein Weibchen, alle schwirren gemeinsam in Kreisen über den Bäumen. Darum ist zweifelhaft, ob diese Vögel lebenslange Partnerschaften haben, wie in mancher Literatur steht.
Zum Trommeln bevorzugen Spechte dürre harte Hölzer. Aber zum Zimmern ihrer Höhlen suchen sie sich lieber Bäume mit weicherer Holzart oder morsches Totholz, was sie deutlich bevorzugen. Kann er wählen, nimmt er selbst im Kiefern- oder Fichtenwald lieber die eingesprengten Mischbaumarten Espe, Pappel, Weide und auch davon am liebsten das Totholz, sofern es der Mensch nicht "hinausgepflegt" hat. Er beginnt an vielen Höhlen gleichzeitig zu zimmern, und seine Frau hilft ihm dabei. Sie hören auf mit der Arbeit, wenn ihr eine nicht mehr gefällt, so dass viele andere Vogelarten von solchen halbfertigen Höhlen profitieren. Meist liegen sie 10 Meter über dem Boden, manchmal auch unter 2 m. Das Eingangsloch ist mit rund 4,5 cm so klein, dass der Buntspecht gerade hindurchpasst. Die Höhlung ist birnenförmig und reicht 30 cm nach unten, bei 15 cm Durchmesser. Er schafft es, die Wände zu glätten, und der Boden ist mit Spänen trocken ausgelegt. An der Bruthöhle ist der Buntspecht vorsichtig und scheu, sobald das Gelege vollständig ist. Es enthält 4-5 glänzend weiße Eier, die beide Partner 12-14 Tage bebrüten. Nach drei Wochen fliegen die Jungen aus, bleiben aber noch 14 Tage unter elterlicher Obhut.


 

Die Höhle kann in einer weißfaulen alten Buche sein oder in einer Birke, deren Krone der Sturm abgebrochen hat, vielleicht baut er sie auch in einer rotfaulen Fichte. Gerade dieses Totholz wurde Konfliktstoff im Dialog zwischen Vogelschützern und Forst, denn im Urwald liegt der natürliche Anteil zwischen 30 und 300 Festmetern pro ha. Dieses Totholz wurde lange aus unseren Bauernwäldern aus einem falsch verstandenen Ordnungssinn "herausgepflegt". Sinnlos, weil das ja kein Geld bringt. Totholzbäume im Wald aber sind für viele Lebewesen und Kerfe lebenswichtig und der Wald profitiert, weil sie über Holzpilze Humus produzieren. Für viele Vogelarten sind Totholz und die entstehenden Lücken im dichten Wald überlebenswichtig.


Waldeigner versuchen jetzt häufiger im Wald die Methode der schwedischen Forstwirte nachzuahmen: alles was dürr ist, bleibt stehen und wird selbst auf einem Kahlschlag verschont, weil es dafür neuerdings Fördergeld gibt. Früher wurde die Aufräumaktion im Wald mit dem Risiko einer Borkenkäfergradation begründet, aber das galt in erster Linie für naturferne Nadelbaum-Forste, wie sie kaum noch einer will.
Nachtruhe halten Spechte in den Höhlen. Wir erlebten es, dass ein Jungspecht jeden Abend zu uns kam und im Starenkasten schlief. Specht "Moritz" war immer keck, aber ehe er hineinschlüpfte, hat er lange beobachtet, ob ihm auch keiner zuschaut. In Menschenhand werden sie rasch zahm. Ein bereits flügger Jungspecht, den eine Gilchinger Vogelschützerin lädiert auflas, hat sich als besonders anhänglich erwiesen. Er blieb sogar auf der Schulter sitzen, ohne zu entfliehen, wenn sie auf die Straße ging. Nur mit List konnte man ihn in einem kleinen Feldgehölz wieder auswildern. Auch unsere frei und wildlebenden Spechte im Naturgarten sind ein Beispiel dafür, wie vertraut Buntspechte werden können.


Über große Kahlschläge und weite Freiflächen fliegen Buntspechte relativ langsam und in wippendem Bogenflug. Aber auf Kurzstrecken im Garten, wenn sie ihre Revierkämpfe ausfechten, sind sie rasant schnell und wendig. Ich habe Blitzzeiten von 1/25.000 Sekunde und eine Infrarotlichtschranke gebraucht, um ihren Flug wirklich scharf abzubilden. Aber auch dabei hatte ich 99 % Ausschuss. Flugphasen von überraschender Schönheit zeigen Spechte mit breiten Flügeln von gut 30 cm Spannweite. Eine fast quadratische Erscheinung, denn 30 cm lang ist auch der sehr kompakte etwas pummelige Vogel. Im Flug schießt er aber auch streckenweise mit völlig angelegten Flügeln dahin, wie die Bilder zeigen. Zuweilen finden wir am Boden im Wald verstreute schwarzweiße Federn und dazwischen den scharlachroten Flaum vom Bauch des Vogels, den hier sein Schicksal ereilt hat.


 

Der Tod, den ein in Zickzack durch die Stämme kurvender Habicht oder Sperber brachte, der ihn dann gerupft hat, war schnell und überraschend. Meist aber bemerkt der gejagte Buntspecht den Jäger Sperber rechtzeitig und umkreist den Baum. Hört er das Warnen der Meisen, bleibt er plötzlich auch ganz starr an den Baum gedrückt sitzen, und offenbar ist sein buntes Gefieder den Lichtkringeln der Sonne so ähnlich, dass er mit der Rinde verschwimmt und unsichtbar für den Greif ist. Nur in seiner Höhle kennt der Buntspecht kaum einen Feind. Denn für das Wiesel liegt sie meist zu hoch, Marder und Eichhörnchen aber passen nicht durch das enge Loch.


 

Wo der Wald stirbt, lacht der Buntspecht

Das war schon in der Urzeit der Wälder nicht anders. Denn wenn der Wald greise geworden ist, stirbt er irgendwann auf natürliche Weise. Dort lacht der Buntspecht, weil er ein natürlicher Gegenspieler von Borkenkäfern ist. Aber das Lachen könnte ihm rasch vergehen, wenn die alten Fichtenstämme im sterbenden Klimax-Wald erst einmal alle abgeholzt sind, das Totholz weggeräumt wird und der Holzackerbau die Käferlöcher im Bestand wieder zupflanzt. In längstens 10 Jahren ist dann alles wieder genauso dicht wie vorher. Der Buntspecht und die übrigen Waldlückenbewohner haben dann von der natürlich entstandenen Waldlichtung gar nichts mehr.


Viele Singvögel, auch Mäuse und deren Fressfeinde, die Eulen, Wildkatze und Wiesel sind aufeinander und damit auf diese Waldlücken angewiesen. Im richtigen Naturwald sind in solchen Fällen die großen Pflanzenfresser angerückt, denn sie bemühen sich stets den eigenen Lebensraum selbst zu gestalten. Sie halten natürliche Waldlücken möglichst lange von Bäumen frei. Da knabberten einst Elch und Wisent, Auerochse und Rothirsch, aber auch das viel gescholtene Reh. Sie haben alle miteinander dafür gesorgt, dass recht lange die Sonne auf den Waldboden scheint. Dort aber hatten dann Orchideen und Lilien Raum, die im finsteren Tann niemals hätten gedeihen können. Der Eichelhäher hat vielleicht eine Eiche hineingepflanzt, damit später die Buntspechte etwas zum Trommeln haben.


 
Junger Buntspecht

Buntspechte profitieren vom Borkenkäfer

Der Buntspecht fliegt schon in den finsteren Tann hinein und klopft die Rinde nach den Borkenkäfern ab. Denn Borkenkäfer hat es im Naturwald immer schon gegeben, aber gefährlich wurde das erst durch den Holzackerbau der Menschen. Die Spechte werden im naturnahen Mischwald in der Regel ganz gut damit fertig. Schon seit Urzeiten hat der Große Buntspecht im Naturwald an Waldlücken gelebt, wie all die anderen Waldvögel auch. Nur in der Plantagenwirtschaft mit ihrem Holzackerbau haben sie alle miteinander langfristig keine Überlebenschance. Buntspechte stochern die Borkenkäfer ausdauernd unter der Rinde heraus. Sie zeigen damit, dass sie große Freunde der Forstleute sind. Dieser neu gepflanzte Mischwald, ist dann naturnah, wenn er einstmals alle Altersstufen und viele Waldlücken haben wird, die die Sonne hereinlassen.


Wenigstens 10 % des Zuwachses sollten Totholz werden dürfen. Ein Kunstwald ist das zwar auch, aber hier könnten die Tiere des Waldes dennoch in Harmonie mit ihrem Lebensraum leben, auch die Spechte. Gewiss sind unsere heutigen Förster und Waldbauern am noch immer häufigen Holzackerbau nicht Schuld, denn die früheren Generationen haben es noch nicht besser gewusst. Wer hätte es auch besser wissen sollen? Sicher der Eichelhäher und der liebe Gott. Der aber sagt uns nichts. So könnte es nun sein, dass der Eichelhäher es am allerbesten weiß, aber auch die Buntspechte wissen es wahrscheinlich schon sehr lange, denn es geht ja um ihren Lebensraum, den Wald.

Wir möchten Sie noch auf folgenden Bericht aufmerksam machen
Wer klopft denn da? Fassadenhacker am Werk http://www.lbv-muenchen.de/Projekte/gebauedebrut/voegel/buntspecht.htm