Wald: Im Märchenwald, Urwald in Südost-Rügen auf der Insel Vilm
von Wolfgang Alexander Bajohr


Uralte bizarre Bäume – Einsamkeit – und die malerische Lage der Insel Vilm im Greifswalder Bodden. Das hat schon sehr früh die Künstler angelockt und verführt, den Zauber dieser Natur mit dem Pinsel darzustellen. Der bekannte Maler und Romantiker der alten Schule Caspar David Friedrich (1774-1840) verbindet Mensch und Tier, Land und Meer, Himmel und die urigen Bäume zu einem harmonischen Ganzen. Sein Freund Carl Gustav Carus schafft hier 1835 sein Meisterwerk der „Eichen am Meer“.

Dieser Märchenwald verführt uns noch heute. Wir ahnen, dass er von Elfen und Gnomen, aber auch von anderen Märchen- und Fabelwesen bevölkert ist. Jede der urigen Baumgestalten schein ein verzaubertes Wesen zu sei, zumindest aber atmet jede Baumgestalt den Hauch Gottes. Es sind Bäume von unverwechselbarer Individualität, stumme Zeugen, denen die kriegerischen Zeitläufte der ganzen Region zum Glück nichts anhaben konnten. Glück deshalb, weil diese Urnatur doch heil geblieben ist. So vermag uns hier das erhabene Gefühl reinsten Naturerlebens glücklich machen.

 

Der Name Vilm ist slawischen Ursprungs und bedeutet soviel wie Ulme. Seit 1936 steht Vilm unter Naturschutz und hat auch schon im gotischen Mittelalter die Menschen verzaubert. Schon 1249 wird in einer Urkunde bewusst, das es nicht nur Rügen gibt, sondern auch Vilm. Denn diese Urkunde bestätigt den Besitzwechsel der Insel für die Familie derer zu Putbus. Im Jahr 1330 leben in dieser Einöde 3 Einsiedler mit wunderbaren Fähigkeiten. Im Jahr 1527 verkauft die Familie Putbus für 400 Taler den gesamten Holzeinschlag auf der Insel, bis auf eine Anzahl Samenbäume für die Naturverjüngung. Seither aber, also seit mehr als 500 Jahren, hat auf der Insel weder Axt noch Säge geklungen. Als wieder 5 Menschen dort in die Wüstungen einziehen, leben sie von der Viehzucht, und  das Vieh weidete, wie das damals üblich war, im Wald. Dieser Jahrhunderte betriebenen Waldweide sind die parkartigen Waldteile der Hudewälder mit ihren vereinzelt stehenden Eichen zu verdanken, von denen viele bis heute erhalten geblieben sind.

 

Dieser durch die Waldweide angefressene Wald hat also schon damals und über 500 Jahre hinweg seine Prägung erhalten. Seine urigen Baumriesen aber sind es, die dem Urwald auf Vilm ihren märchenhaften  Reiz verleihen. Damit ist Vilm das Kleinod des Deutschen Waldes in der norddeutschen Küstenlandschaft. Vilm ist nur 2 ½ km lang, hat  94 ha Grundfläche. Die Insel erhebt sich 37,8 m über den Meeresspiegel.


Das Werden und Vergehen von Land und Meer

Die beiden geologischen Kerne der Insel sind der große Vilm, also jeweils Endmoränen aus der Eiszeit. Diese festen Kerne sind durch einen nehrungsartigen Wall miteinander verbunden. Aktive Kliffs, hier Hoefs genannte, sowie junge Sandriffe zeigen, wie der ungestörte Prozess der Küstenbildung bis heute noch aktiv ist.

Rügen ist die Mutterinsel von Vilm und zugleich die größte deutsche Insel. Bekannt durch ihre riesigen Kreidefelsen prägt die Landschaft vor allem die merkwürdige Topografie im Süden mit etwas bizarrem Küstenverlauf, Halbinseln und Küsten- vorsprünge, die durch Girlanden-ähnliche Landteile miteinander verbunden sind.

 

Auf der Halbinsel Mönchgut, die gegenüber von Vilm im Bodden liegt, ist die Landschaft eigenwillig. Sie hat bewaldete Höhenzüge, flache Salzwiesen, vermoorten Niederungen und mächtigen, steil abfallenden Küsten aus festem Geschiebemergel. Davor sind flache helle Sandstreifen und Geröllzonen aus Findlingsgestein. Diese Landschaft ist so an Vielfalt kaum zu übertreffen. Durch schattige Buchenwälder mit eingestreutem Ahorn, Waldkiefern, Eichen, Birken, Erlen und Eschen, ist vor allem  die westliche Küste geprägt. Ein noch bunteres Bild bietet sich dagegen dem Auge an den Ostküsten mit nachdrängenden Beerensträuchern und niedrigeren Baumarten.  Die Steilhänge überzieht undurchdringliches Gestrüpp mit Wildbirne und Wildapfel, Speierling, Wildkirsche, Kreuz- und Schlehdorn, Weißdorn, Apfelrose und Heckenrose.

 

Diese Landschaft entstand in der Eiszeit vor 12.000 Jahren zunächst in der Weichseleiszeit und allen folgenden Kälteperioden. Sie hinterließ jenes bunte Gemisch von Sand und Kies, Granit aus Schweden und baltischem Flint. Mit der Erderwärmung  nach den Eiszeiten folgte zunächst die Zeit der schütteren Tundra-Vegetation, Schließlich aber wandern mit dem Wind Birken und durch kleine nagende Tiere und den Eichelhäher auch der Haselstrauch ein.  Mit dem steigenden Wasser der Ostsee aber schuf dann die Brandung des Wassers jene gewaltigen steilen Abbruchkanten, Steilwänden, in denen die Mehlschwalbe und Uferschwalben nisten, Beutegreifer und Brandenten ihre Höhlen bauen. An der Einwanderung von Eichen und Buchen war wiederum der Eichelhäher beteiligt, vielleicht auch der Tannenhäher.

In der Jungsteinzeit vor 5000 Jahren etwa kamen die Menschen, rodeten Wald und prägten mit ihren Äckern ein ganz anderes Bild der Landschaft. Eigentlich war die Brandrodung Raubbau, aber es pendelte sich ein neues ökologisches Gleichgewicht ein. So ist die Landschaft heute eine Mischung zwischen Urnatur und Menschenwerk, das zuweilen wieder verfallen ist. Diese Mischung aber macht den Reiz des Biosphärenreservats Südost-Rügen aus, wo Naturschutzgebiete und Kulturlandschaft der Bauern eng miteinander verzahnt sind. Runde 23.000 ha groß ist dieser Lebensraum.

Die Hälfte davon ist Ostsee und Flachwasser im Bodden. Der Landanteil bringt es auf 46.000 ha, wovon 2.700 ha Wald sind. Das gegenüber von Vilm gelegene langgestreckte Alt Reddevitzer Hoeft, ist runde 10 km lang aber nur um die 400 m breit. Die Kanten sind jeweils Naturschutzgebiet und der schmale Landstreifen dazwischen ist Ackerland und Wiese. Den Winter über herrscht oft Nebel über das Land. Malerisch türmt das Meer die Eisschollen unter dem Druck der Winde auf.

 

Auf den Bergkuppen, wo der Wind das Falllaub verbläst, bedeckt Weissmoos den Boden. Spärlich wachsen Blaubeeren und Schlängelschmiele. Die Steilhangbuchenwälder der Küste gehören zu den artenreichsten Waldgesellschaften Deutschlands. Wo die Luft in den Schluchten das Jahr über feucht bleibt wuchern Alpenjohannisbeere, Heckenkirsche, Hasel. Hartriegel, Vogelbeere, Salzweide und Sanddorn. An den Bäumen klettert der Efeu immergrün und im Vorfrühling, wenn die Blätter noch fehlen, erblüht der Buchenwald mit Schlüsselblumen, Maiglöckchen, Lerchensporn, Waldmeister, Frühlingsplatterbsen und blauen Leberblümchen. Wo das Jahr über die Sonne den Boden erreicht, finden wir die weißen Sternenblüten des Sumpfherzblatt, Augentrost und Tauben-Skabiose, aber auch Goldrute. Das kleinblütige Einblatt - eine Orchidee wächst hier, an den Feuchtstellen schmückt sich der Boden mit Bärlauch. Die Blütenpracht der Wiesen aber, die noch voller Schmetterlinge sind, wollen wir hier aussparen, weil dies ja ein Waldartikel sein soll.

 

Kreuz und quer liegen zuweilen die Stämme, die mit dem Kliff abgerutscht sind, auf dem Boden am Strand, werden von Wellen gepackt, hin- und hergeworfen und von der Sonne ausgebleicht. In den Mooren sind die Torfmoose noch bei ihrer Arbeit des  vermoorens. Moosbeere überzieht die Moosposter. Sonnentau ist auf  der Jagd nach Insekten, und die Blüten des Sumpfporsts duften verführerisch. Wir haben zum Sommerbeginn  schon deutlich weniger singende Vogelarten im Wald angetroffen als zu Beginn des Lenzes, wenn viel mehr  ihr Frühlingslied singen, wie auch jetzt noch die Gartengrasmücke oder der Sprosser. Aber auch die Hohltaube hören wir. Diese Taube ist überall in Deutschland selten geworden. Hier ruft sie ohne Unterlass. Besonders unermüdlich schreit der Kuckuck, aber wahrscheinlich ist es nicht einer, sondern es sind viele verschiedene Kuckucke.
 

Die Kegelrobbe ist nach Vilm zurückgekehrt

Den Winter über erobert der Nebel das Land, und die Wellen türmen die Eisschollen am Eisrand auf. An jenem Eisrand aber brachten die Kegelrobben seit jeher ihre Jungen zur Welt. Doch die Menschen hatten sie hier in der westlichen Ostsee ausgerottet. Als davon die Rede war, sie im Bodden des Biosphärenreservats wieder einzubürgern, lehnten die Fischer es ab, weil sie um ihre Erträge fürchteten. Doch die Robben kamen von selber zurück. Das weiß man eine Weile schon und hat es

geheim gehalten. Weit draußen im Bodden hatten die Wellen eine Insel aufgelöst und den Sand mitgenommen. In diesen felsigen Untiefen, die  jede Seekarte verzeichnet, wo das Wasser maximal 1,4 m tief ist, da leben die Robben heute wieder, auf halber Strecke vor Vilm und dem Reddevitzer Hoeft, gut geschützt durch die gefährlichen Klippen der ganz seicht überfluteten Granitfindlinge.
 

An den übrigen Küsten von Rügen aber gelten sie als vermisst und ausgestorben. So war es eine gelungene Überraschung, dass die 30 Gäste einer Besichtigungstour auf Vilm Zeuge der Wiederkehr der Kegelrobbe wurden. Selbst der Führer dieser Tour sagte uns: „Ich gehe fast jeden Tag diesen Weg, und ich habe noch nie auf Vilm eine Kegelrobbe gesehen, aber da unten sitzt jetzt eine.“  Nun war sie auf einmal da und räkelte sich in der Sonne auf einem großen Steinblock unten am Strand unterhalb der Steilküste. Sie wendete den Kopf und äugte zu uns herauf, fand uns aber wohl nicht sehr aufregend. Ihr gefleckter Pelz glänzte in der Sonne. Sie schien eher schläfrig zu sein und äugte noch einmal herauf zu uns. Die Kopfform und ihre Größe von etwa 2 m zeigen uns, dass es eine weibliche Robbe ist.

 

Da ich auf das Fotografieren der Bäume eingestellt bin, habe ich leider das große Objektiv nicht dabei. Das kleine Tele, das ich vorsichtshalber mitgenommen habe bringt es mit 1,4fachem Konverter und dem Verlängerungsfaktor durch die  Digitalkamera auf 450 mm, also 9-fache Vergrößerung. Besser als nichts, und für ein Belegfoto allemal gut genug. Wir alle sind jedenfalls glücklich, dass wir Zeugen der Wiederkehr in diesem Naturschutzgebiet sind.

 

Insel Vilm ist mit ihrem Zauberwald ein Kleinod 

Wie auch die Halbinseln der Hoefs ist Vilm gebirgig. 37,5 m sind am Meer schon ganz ansehnlich. Doch man sieht diesen Berg nur aus der Ferne, denn beim Umrunden ist man an den Weg gebunden, und der darf mit Rücksicht auf den Wald auch nicht verlassen werden. Denn Urwald heißt auch Sämlinge und die Wildkräuter der Region. Die Altbuchenbestände gehören zu den schönsten, die ich jemals gesehen habe. Dieser Buchenurwald zieht sich von den Strandwällen bis zu den Hügeln hinauf. Ulmen, Birken und Eichen sind eingestreut. Auf den Strandwällen wachsen die Weißbirken. Im Gemenge mit den anderen Baumarten ist das Dickicht so groß, dass man sich darin hoffnungslos verheddern und im Kreise laufen würde.

 

Auffallend gnomenhafte knorrige Eichen sind kurz und stämmig, da sie stets dem Wind trotzen müssen. Forstleute würden ihnen vielleicht nur Brennholzwert zubilligen, Aber für uns sind diese Bäume im Traum- und Zauberwald und märchenhaft schön. Um ihr breites Geäst winden sich die Lianen von Waldgeißblatt und Efeu. Die Ostküste verhüllt undurchdringlicher stacheliger Buschwald aus Kreuzdorn und Schlehe, Weißdorn, Apfelrose und Wildrose, Wildbirne und Wildapfel. Alles Arten, die mit der Vogelsaat auf die Insel gekommen sind. Rätselhaft ist nur, wie der Maulwurf es geschafft hat hierher zu kommen, weil er ja nicht schwimmen kann.

 

Manche der Eichen sind älter als die genannten 500 Jahre. Sie stammen ganz sicher aus der Waldweide-Zeit. Viele Bäume stehen auch als rindenlos weiß gebleichte Säulen unter der Belaubung durch die Kletterpflanzen. Andere stehen am Rande des Kliffs und etliche sind längst dahin gesunken, nur ihre mächtigen Stümpfe stehen im Wald, oder die Moderverjüngung hat sich auf den Stämmen angesiedelt. Aus vom Blitz gefällten Bäumen wächst junges Grün wieder hervor. Dazwischen stehen seltsam verschrobene drehwüchsige Weißbuchen, Waldahorn und die Wildobstarten wie die Wildbirne. Die Vielfalt der Formen und der Verhutzelungen lässt sich kaum beschreiben und nur durch das Bild lebendig werden. Wohl über das Eis sind Wildschweine gekommen, und auch die Hirsche waren da, aber denen fehlen die offenen Äsungsflächen. Wie große drohende Finger ragen abgebrochene Wipfel und Äste in den Himmel. Viele Baumarten wachsen nebeneinander und es gibt alle Altersklassen des Waldes, der ein Vorbild für die bis jetzt noch auf Ertrag erpichten Forstleute sein könnte. Jeder dieser Bäume ist ein Heiligtum, egal ob im wuchsfreudigen Alter oder schon tot im Moose liegend.

 

Vermoderte Baumleichen werden Humus,  da hier der Totholzanteil optimal ist. Es ist keineswegs so, dass nur die Moderverjüngung hier profitiert. In den Höhlen der Schwarzspechte brüten die Kleineulen, in den hohlen Bäumen Waldkauz und Waldohreule. Tannenhäher sind so vertraut, dass sie fast aus der Hand fressen würden. Im Dickicht ruft die Hohltaube, der Sprosser und die Gartengrasmücke singen unsichtbar im Blättergewirr. Auch der Seeadler hat hier seinen Horst, aber er zeigt sich leider nicht, denn um diese Zeit schlüpfen die Jungen oder sie müssen schon versorgt werden.

 

Auf den Strandwällen und an den Tümpeln, die von Mückenwolken umschwärmt werden stehen Zitterpappeln, Schwarzerlen und Eschen, aber auch vereinzelt Bergahorn. Wenn einer der mächtigen Stämme vom Sturm gefällt wird, schlägt er eine Bresche in das Unterholz. Die Sonne erreicht und wärmt den Waldboden und die vielfältige Saat von Kräutern und Baumarten geht auf, denn hier gibt es nur Rehe, die kaum verhindern können, dass die Verjüngungspetches zuwachsen und schlankwüchsiges Stangenholz um den Platz ringt.

 

Manche der Eichen verwittert stehend, zum Teil noch lebend, andere verlieren die Borke und wieder andere fallen einfach um. Die vermodernden Baumleichen am Boden werden zersetzt von Pilzen und Kleinlebewesen, wie den Springschwänzen. Generationen von Käferlarven profitieren davon und schließlich ist ein ehemals so gewaltiger stolzer Baum nur noch Mulm, Nährstoff für die nächste Waldgeneration. Doch auch aus den Astlöchern der Buchen brechen Pilze hervor. Sturm und Gewitter rütteln am Wald und niemand räumt auf, was sie herab reißen. Manche Stämme stürzen vom Kliff in den Bodden und werden vom Meer gebleicht oder auch davongetragen. Auch auf dem Trampelpfad müssen wir uns wiederholt ducken, um hindurchzukriechen oder über einen Stamm hinweg zu klettern. Wurzelgewirr macht das Gehen mühsam. In feuchten Partien verblüht schon der Bärwurz und am Schilfrand huscht schlängelnd im Flachwasser eine Ringelnatter davon. Wo der Bodden die beiden Inselteile mit einer Nehrung verbindet, sitzen hunderte Kormorane, um ihr nasses Gefieder zu trocknen. Ein Reiher streicht ganz vertraut und nahe vorbei. Er muss hier keine Jagd fürchten und weicht den Menschen nicht aus. Einige Dreizehenmöwen gaukeln in dem Blau des Himmels. Auf den Findlingen im Bodden sitzen Seepocken und Blasentang treibt an und befestigt den Sand der Nehrung. Wie weit das Wasser steigt oder fällt, hängt hier nicht vom Mondkalender ab, sondern vom Wind. Wenn er das Wasser in den Bodden drückt, kann der Wasserstand um einen Meter steigen - oder sinken, wenn er in die Gegenrichtung bläst.

 

Meine Naturschutztour auf Vilm galt dem Zauberwald mit seinen märchenhaften Bäumen. Die Zeit war leider knapp, eine Blitztour mit 30 anderen Naturfreunden und mit Führer war es. Unser Führer versuchte in kürzester Zeit alles Wertvolle über die Insel und ihren Wald zu vermitteln, und das gelang ihm mit Engagement und Humor. Ich fand ausreichend Zeit vom Weg aus das zu fotografieren, was ich gesucht hatte. Andere Jahreszeiten, wie der bunte Herbst mit seinen Farben oder der Winter mit Packeis und Kälte kann noch andere Bilder liefern. Sicher birgt der Urwald im Inneren der Insel noch manche Geheimnisse, doch ist es dort um diese Jahreszeit ganz sicher zu dunkel für den Fotografen.

 

Die Insel Vilm, das sei am Rande vermerkt, ist auch der Platz der Internationalen Naturschutz-.Akademie. In DDR-Zeiten machten hier die Mitarbeiter des Ministerrates Urlaub. Sie sonnten sich am Wasser, der Wald blieb unberührt und hatte keinen Schaden genommen. Umweltminister Töpfer hatte die Idee diese Gebäude zu nutzen und es wurde ein Arbeits-, Forschungs- und Informationszentrum für den Internationalen Naturschutz in Deutschland daraus. Am Rande des Urwaldes von Vilm ist das sicher eine allererste Adresse.