Säugetiere im Wald

Ein Wildtier mitten unter uns – der Rotfuchs. Füchse leben heute mitten unter uns

Der Rotfuchs ist eine faszinierende Tierart, der es in den letzten Jahrzehnten gelungen ist, immer näher an uns Menschen heranzurücken. Während früher die Meinung war, dass Füchse draußen in Wald und Flur leben, wissen wir heute, dass Füchse mitten unter uns leben. Hier im 5-Seenland fanden in der Gemeinde Herrsching und Seefeld umfassende Fuchsforschungen statt. Füchse wurden lebend gefangen (mehr)

 

   
Schonzeit für Füchse? Faszinierende rote Freibeuter

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ie kaum ein anderes Tier hat der Fuchs zu allen Zeiten die Jäger verzaubert. Sein reaktionsschnelles Verhalten, Schlauheit und List haben ihm nicht nur den Weg in die Fabel geebnet. Sie sind auch für viele die Herausforderung sich mit diesem größten heimischen Raubtier zu messen, wobei die jagdliche Auseinandersetzung mit dem anmutigen und zauber-haften Geschöpf keineswegs immer ritterlich gewesen ist. Listig im menschlichen Sinne ist er eigentlich nicht, denn List ist hinterhältig und gemein. (mehr)



Die Babys von Reineke und Ermeline - Fuchs-Kinder in Malepartus. Als Beobachter und Zaungast in der Kinderstube der Füchse
In der Natur gibt es Momente, in denen alles um uns versinkt und eine Zauberwelt sich auftut. Sie erinnert uns an jene Augenblicke, als wir in der Kindheit durch das Schlüsselloch spähten, um von dem Glanz des großen Festes schon eine Ahnung in die Wirklichkeit zu holen. Vergleichbar ist es vor allem mit der Kinderstube der Tiere, unter denen die verspielten Kinder (mehr)



Sind die Hasen noch zu retten?

Nun liegt der Hase im Pfeffer! Jetzt ist es passiert: Denn der Hase ist auf die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere geraten. Sollte sich die bisherige Entwicklung fortsetzen, wird das Bundes-Naturschutz-Amt den Feldhasen sogar als „stark gefährdet” einstufen. Krankheit, Autos und Schrot sind des Osterhasen Tod. Aber es lauern noch andere Gefahren, also heißt es aufpassen! Schon 1854 hat ihm Emil Diezel in seinem Werk über die Niederwildjagd einen Nachruf geschrieben. Doch war das kurz nach jener Revolution, als jedermann in seinem Garten Hasen schießen (mehr)



Das Wildkaninchen

Große ovale dunkle Augen geben "Murkmümmelmann" etwas Verträumtes. Es scheint auch, als ob der alte Rammler vor dem Sandbau nachdenkt, denn er bewegt sich nicht. Ganz still sind auch die Löffel (Ohren), nur die schnell wackelnde Schnuppernase verrät, dass er lebt. Sein Fell ist sammetweich, obenauf grau und unten weiß. Nur seine Blume (das Wipp-Schwänzchen) ist oben schwarz. An den Seiten und Schenkeln
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Rehbrunft - Geheimnisvolle Blattzeit, uralter Spießer flirtet
Wenn der Sonne Gluthitze das Land erwärmt, und die Sonne über den Getreidefeldern flimmert, verwirren sich die Sinne der Rehböcke. Jetzt stürzen sie sich nicht nur auf jeden Artgenossen, der sich in ihr Territorium wagt. Sie rasen auch wie die Wilden hinter den Geißen her. Reh-Hochzeit ist meist etwas mit viel Schwung und Bewegung. In der letzten Juli-Woche und in den ersten beiden Wochen des August ist die Zeit, wenn Autofahrer in den Dämmerungsstunden aufmerksam sein sollten, denn der  (mehr)



Der Rothirsch ist ein Waldgespenst, das Du nur ahnst

Sehr leise und vorsichtig pirschen wir auf die Hochalm hinaus, denn verborgen im Dickicht hinter dem Steilhang orgelt ein Hirsch. Um es genauer zu sagen: es ist ein Rothirsch, der seine Liebes-Sehnsucht in die Berge hinausschreit, dass es widerhallt. Um es schließlich noch genauer auszudrücken, unterscheiden sich diese Berghirsche von den Flachlandhirschen durch einen Zottelbart am Hals, den der Jäger "Träger" nennt, womit wir hier gleich eines der hirschgerechten Zeichen kennen lernen. Äste brechen und das Geweih klappert an den Zweigen, und dann zieht der Hirsch über die Kuppe herauf. Erst erscheint nur das Geweih hinter dem Hang, und dann erscheint (mehr)



Auf Urians Fährte, Wildschweine haben sich zurückgemeldet

Um ehrlich zu sein, auch für die heutige Jäger-Generation ist ein verwüstetes Maisfeld gewöhnungsbedürftig. Solche Maisfelder hat es vor 50 Jahren bei uns noch nicht gegeben, damit war ihr Versteck damals noch nicht so perfekt wie heute. Aber die Wälder und Felder quollen damals nach dem großen Krieg von Wildschweinen über. Die Schwarzkittel vermehrten sich explosionsartig, als die Jäger im Krieg waren. Doch als sie zurückkehrten, bekamen sie die Sache schneller in den Griff (mehr)

Freilebenden Dachs gestreichelt
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anche Dachsburg ist Jahrhunderte alt. Ich habe Baue kennen gelernt, an denen Dachssippen Generationen auf Generationen buddelten. Sie haben achtzig und mehr Röhren. Ihre Gänge reichen weit verzweigt bis zu 5 Meter in den Untergrund. In einem solchen Bau zieht die Dachsfamilie mehrmals im Jahr von einer Wohnung in die nächste. Ein solcher Kessel ist bis 60 cm hoch. Der Dachs duldet aber auch Untermieter, Meister Reinecke oder Wildkaninchen, weil für jeden genug Platz da ist. (mehr)

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Freund Biber, besser als sein Ruf
Es ist ein lauer Sommerabend an einem kleinen Waldbach. Das gedämpfte Licht dringt durch Baumweiden am Bachufer. Wasserdost steht hoch am Ufersaum und riecht nach üppigem Grün. Wie von der Ferne hören wir Wasser rauschen. Ein Biberdamm auf Ästen und Stammteilen aufgetürmt, hat (mehr)

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Wölfe zwischen Mythos und heutiger Zeit

Seit Zehntausenden von Jahren lebte der Wolf rund um den Norden dieser Welt. Er hatte noch keinen Namen, doch er existierte einfach. Damit war er von allen das erfolgreichste Säugetier mit der größten natürlichen Verbreitung. Noch heute reicht sie von den Eismeerküsten und Tundren des Nordens (mehr)


  


Ist die Wildkatze wirklich ein so wildes Biest?

Den Menschen interessierende Wildarten fängt sie wohl, aber nur vereinzelt, wenn die Umstände gerade günstig sind. Doch sehen manche Jäger solches Jagdgetier als ihr Eigentum an. So hatte fortan die prächtige Wildkatze unter Rufmord zu leiden. Oft hatte der Drang zur ethnischen Säuberung und jagdlichen Monokultur im liebevoll "gehegten" Revier sie gleich mit (mehr)


 

Wisente in freier Wildbahn
In der Wildnis ursprünglicher Masurischer Wälder hat die Borkener Heide einen ganz besonderen Platz. Wenn wir die Bilder der riesigen Wisente betrachten, bekommen wir eine Ahnung wie unsere preußischen Ahnen zumute war als  sie unzureichend bewaffnet auf einmal vor einem so gewaltigen gehörnten „Ungeheuer“ standen. Als die preußischen Stämme in das Land zogen (mehr)

  

  
Wisent,
Kurz-Biologie

Mit einem Gewicht von 800 bis 1000 kg ist der Europäische Flachland-Wisent die größte einheimische Säugetierart. Körperlänge bis 270 cm, Schwanzlänge 80 cm, Schulterhöhe 180 bis 195 cm. Kurze Hörner, eine lange wollige Behaarung am Kopf und massiert am Vorderkörper. Stiere haben am Fell eine mächtige Wamme, die den Vorderkörper gegenüber dem kurzhaarigen Hinterkörper (mehr)

  
Wisente - Sehnsucht nach Wildnis
Unsere Sehnsucht nach Wildnis erfüllt sich immer dann, wenn wir großen Wildtieren in der Freien Wildbahn gegenüber-stehen und ihnen Auge in Auge begegnen. Natur pur finden wir immer dort, wo Wolf, Luchs und Bär sich einfinden, wo wir dem Uhu und den Adlern zuschauen, oder wo der gewaltige Wisent (mehr)


Nachts turnt die zierliche Haselmaus am Waldrand
Am Waldrand ist es warm und freundlich, auch voller Leben, wenn die Strahlen der Frühlingssonne sie alle wach geküsst haben, die dort leben. Im zeitigen Lenz schmückt sich schon der Haselstrauch mit gelben Troddeln, und die Kornelkirsche behängt sich mit gelb blühenden Flocken. Darunter läuten Anemonen und Märzenbecher, blühen blaue Leberblümchen neben violettem Lerchensporn, strahlen gelb Huflattich und Himmelschlüssel. Da duftet der Seidelbast, verführt der Aronstab und leuchten blaue Glockenblumen (mehr)